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Wein

 

 


 

Natürliches Glycerin ist das bedeutendste Nebenprodukt, das im Verlauf der Gärung zu Traubenmost gebildet wird. Daneben kann Glycerin als Stoffwechselprodukt des Edelfäulepilzes bereits in der Weinbeere gebildet werden.

 

Das süsslich schmeckende Glycerin verleiht dem Wein Körper und Fülle und rundet ihn geschmacklich ab, gute Gründe, sowohl für die Tendenz zur Selektionierung von Hefen mit hohem Glycerinbildungsvermögen, als auch für die gesetzeswidrige Verbesserung extraktarmer Weine durch Zusatz von synthetisch hergestelltem Glycerin.

Die in unserem Labor mittels GC-MS erprobte Analysenmethode erlaubt den Nachweis von den in technisch hergestellten Glycerinen enthalteten Begleitstoffen in geringen Konzentrationen.

3-Methoxy-1,2-propandiol (3-MPD) und die Cyclischen Diglycerine (CycD) können noch in Konzentrationen von 0.1 mg/l bzw. 0.5 mg/l nachgewiesen werden.

 

 

01.01.2003