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Textilien

 

Generell bedingen die Herstellung der Fasern, die Weiterverarbeitung und vor allem die Textilveredelung den Schadstoffgehalt eines Textils und damit die möglichen Gesundheitsgefahren und Umweltbelastungen. Zwar werden die enthaltenen Substanzen zum Teil noch im Produktionsprozess ausgewaschen, jedoch können sie auch nach längerer Gebrauchsdauer und mehreren Waschvorgängen noch negative Wirkungen ausüben. Dies ist insbesondere für die steigende Zahl von Allergikern ein Problem. Sie und Babys sind besonders leicht von Hautreizungen betroffen, die von verschiedenen in Textilien enthaltenen Stoffen hervorgerufen werden können.

Die Grenzwerte gemäss Öko-Tex Standard 100 betragen für Formaldehyd bei Babykleidung nach Extraktion (Japanese Law 112) 20 mg/kg und bei Erwachsenenkleidung mit Hautkontakt 75 mg/kg. Bei den extrahierbaren Schwermetallen wird für Babykleidung künstliche Speichellösung, für Erwachsenenkleidung mit Hautkontakt künstliche saure Schweisslösung verwendet. Die Grenzwerte betragen:

  Babykleidung Erwachsenenkleidung mit Hautkontakt
 [mg/kg] [mg/kg]
Blei (Pb) 0.2 1.0
Cadmium (Cd) 0.1 0.1
Chrom (Cr) 1.0 2.0
Kobalt (Co) 1.0 4.0
Kupfer (Cu) 25.0 50.0
Nickel (Ni) 1.0 4.0

 

 

 



01.01.2003