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Stammpflanze Cannabis sativa L. ssp. indica LAM. et CRONQ. [Syn.: Cannabis sativa L. var. indica LAM.; Indischer Hanf; bis 5 m hohe, anemophile, diözische, ein- bis zweijährige Kräuter mit lang gestielten, 3-7-teiligen Blättern; weibliche Pflanzen dichter belaubt, Blütenstände in den Achseln von Laubblättern, unscheinbarer als die männlichen]
Verbreitung uralte Kulturpflanze, Heimat unsicher, evtl. Vorder- und Mittelasien
Droge getrocknete blühende oder mit Früchten versehene Zweigspitzen der weiblichen Pflanzen
Herkunft kultiviert in Indien, im Iran, der Türkei, Israel, N-Afrika und im tropischen Amerika
Inhaltsstoffe über 60 verschiedene Cannabinoide (mit Delta-9-Tetrahydrocannabinol als der hauptsächlich für die psychotropische Wirkung verantwortlichen Komponente), etwa 0,1-0,3% ätherisches Öl, Alkaloide, Flavonoide
Wirkungen vielfältige Wirkungen, u. a. psychotrop [psychischer Zustand überwiegend angenehm empfundener, entspannter Euphorie mit traumähnlichen Abschnitten, in denen sensorische Eindrücke gesteigert oder verändert erlebt werden können, jedoch (in Abhängigkeit von der Grundstimmung) auch Möglichkeit negativer Empfindungen wie Angst, Panik und psychotischer Zustände], antiemetisch, antikonvulsiv und analgetisch
Anwendungsgebiete infolge der psychotropen Wirksamkeit heute keine therapeutische Anwendung möglich; früher mit verschiedenen Indikationen, u. a. bei Schlaflosigkeit, Neuralgien, schmerzhaften Rheumatismen sowie Magen- und Darmstörungen
Grenzwerte siehe Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV, SR 817.021.23) 06.02.2006
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