Listerien-Kontrollen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein ergeben Verbesserungsbedarf

Kontrollen der Schweizer Kantonschemiker betreffend Listeriose-Schutzmassnahmen bei Lebensmittelherstellern ergaben zahlreiche Beanstandungen.

Der Verband der Schweizer Kantonschemiker teilte am 01.06.2022 in einer Medienmitteilung mit, dass insgesamt 115 Betriebe, welche Produkte mit erhöhtem Listerien-Risiko herstellen, in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein kontrolliert worden seien, wobei 65% der kontrollierten Betriebe die lebensmittelrechtlichen Anforderungen nicht erfüllt haben. Die häufigsten Mängel seien dabei in Infrastruktur, Produktionshygiene oder der Kontrolle der Produktionsumgebung aufgetreten.

"Der Krankheitserreger Listeria monocytogenes kann auf verschiedenen Stufen der Herstellung in tierische und pflanzliche Lebensmittel gelangen. Dabei sind rohe und genussfertige Lebensmittel wie Milchprodukte, Wurstwaren, Räucherfische, Convenienceprodukte oder Fertigsalate am häufigsten betroffen. Der Erreger kann insbesondere bei Personen mit verminderten Abwehrkräften schwere Symptome verursachen und bei Schwangeren zu einer Fehlgeburt führen. In der Schweiz sind in den vergangenen Jahren mehrere Ausbrüche von Listeriose aufgetreten, welche zahlreiche Krankheits- und sogar Todesfälle zur Folge hatten." (Quelle: Medienmitteilung des Verbands der Kantonschemiker Schweiz vom 01.06.2022).

Die Labor Dr. Matt AG bietet routinemässig die Analyse von Lebensmitteln auf Listeria monocytogenes und Listeria spp. an (qualitativ und/oder quantitativ). Gerne können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden (office@labor-matt.com).